Die meist gestellten Fragen

1. Wie bewerbe ich mich bei Euch?
Alter, Herkunft, Schulabschluss, Diplome etc. spielen bei uns keine Rolle. Bei DorianGrey geht es einzig und allein um die „Schreibe“. Deshalb hätten wir gern einen Probeartikel von Dir, um zu sehen, ob wir zueinander passen. Das Thema muss kein Fetzer sein, ein Bericht über den örtlichen Schrebergartenverein reicht.2. Auf was muss ich bei Artikeln achten?
Wir erhalten oft Bewerbungsartikel, bei denen die „technischen Rahmenbedingungen“, also Thema, Überschrift, Untertitelung, Recherche in Ordnung sind. Was dann aber oft fehlt ist die „Frische“, die unmittelbare „Berührbarkeit“, die die Lesefreude fördernde „Lebendigkeit“. Zahlen und Daten sind gut, aber die persönliche Spürbarkeit des Themas oder des “Objekts” sind es nicht minder. Es geht im Zeitungsgeschäft ganz wesentlich darum, die Leser mit jedem Artikel in eine Welt zu holen, in der sie „dabei“ sind, in die sie gern eintauchen weil sie kurzweilig „unterhalten“ werden und in welcher sie die zugrundeliegende Information eher spielerisch vermittelt bekommen. Die-Hard-Wissenschaftlichkeit sowie trockene Ideologie- und einseitige Faktenlastigkeit sind echte Lustkiller.Jetzt nicht gleich Angst bekommen. Diese Hürde ist für NIEMANDEN zu hoch: Wir haben dazu auf unserer www.doriangrey.net Landingpage eine „Sexy-Schreiben-In-2-Minuten“-Anleitung abgelegt (Dos&Don´ts), die Dir weitere Hinweise gibt.
Noch beachten: Wir sind „anders“. Gerade bei populären Themen, die von allen Seiten mit einseitiger Meinungsbildung beleuchtet werden, müssen wir ebenfalls Position beziehen, und dann gern in entgegengesetzter Richtung.3. Habt Ihr einen festen Redaktionssitz? Muss ich zu Euch?
Wir waren die ersten, die die „Zeitung“ ins Netz gebracht haben. Jetzt sind wir wieder vorn dran bei dem Projekt, den in vielen Punkten revoluzzigen Geist des Internets ins Printgeschäft zu holen. Etliche Blogger werden uns dabei unterstützen. Mit ihnen halten gute Gepflogenheiten bei unserer Wochenzeitung Einzug, von denen Individualismus und Unabhängigkeit an vorderster Stelle zu nennen sind. Auch in organisatorischer Hinsicht. Das alte Großraumbüro hat ausgedient. Bei uns schreibt und recherchiert jede/r von dem Ort aus, wo er/sie sich gerade aufhält. Ohne Aufsicht und ohne Stechkarte. „Vor Ort“ ist überall. Es ist Unfug, anzunehmen, man könne das Tagesgeschehen besser von einer eingemauerten Zentralredaktion aus abbilden, das Gegenteil ist der Fall. Passiert etwas in Hamburg, dann ist der Rauch längst verzogen, wenn man wen von München erst „entsenden“ muss.

4. Wann geht’s los mit DorianGrey?
DorianGrey erscheint am 19. Oktober zum erstenmal. Bundesweit. An über 3000 Kiosken. Österreich, die Schweiz und Luxemburg – wo wir ebenfalls präsent sein werden – sind dabei noch gar nicht mitgerechnet. Die ersten 4 Ausgaben der Zeitung kommen 14tägig immer Freitags, danach wechseln wir in einen wöchentlichen Turnus über.

5. Wann werden die Themen festgelegt? Wann ist der Abliefertermin für meinen Artikel?
In der Woche vor dem Kioskverkauf kontaktieren wir die Mitwirkenden, um mit diesen ein Thema abzustimmen. Diese haben dann 1-3 Tage Zeit, Ihren Artikel bei uns einzureichen. Wir lesen drüber und weisen – im Falle eines Falles – darauf hin, wie und wo „nachgearbeitet“ werden sollte.
„Zeitlose“, Aktualitätsungebundene Recherchethemen – etwa für das Ressort Körper&Geist – können natürlich auch vorher festgelegt oder aus der Schublade gezogen werden.

Zeitungebundene Themen
Donnerstag 18-20     München/Red     Einweisung der Autoren
Samstag –13.00      München/Red     Einreichung
Samstag –15.00      München/Red     „Kritik“
Samstag –21.00      München/Red     Schlussabgabe

Mittelaktuelle Themen
Sonntag 18-20     München/Red     Einweisung der Autoren
Montag -18:00     München/Red     Einreichung
Montag –20:00     München/Red     „Kritik“
Dienstag 12.00     München/Red     Schlussabgabe

Brandaktuelle Themen
Mittwoch 8-9     München/Red     Einweisung der Autoren
Mittwoch-13      München/Red     Einreichung
Mittwoch –14      München/Red     „Kritik“
Mittwoch –16      München/Red     Schlussabgabe

6. Wie kommuniziere ich mit Euch?
Dein Kommunikationstool ist das MailPostfach des jeweiligen Ressorts, für welches Du schreibst.
politik@doriangrey.netwirtschaft@doriangrey.netkultur@doriangrey.netboysgirls@doriangrey.netjungdesigner@doriangrey.netstreetwear@doriangrey.netsociety@doriangrey.netmedien@doriangrey.netkoerpergeist@doriangrey.netnaturtechnik@doriangrey.netsport@doriangrey.netlokales@doriangrey.netdasletzte@doriangrey.net

7. Wer ist mein Ansprechpartner?
Bei den ersten vier Ausgaben unterhältst Du Deinen Hauptkontakt mit dem Chefredakteur der Ressortgruppe „Background“ (Politik, Wirtschaft, Medien etc.) bzw. dem von „Lebenslust“ (Mode, Körper&Geist, Boys&Girls etc.).
Ab der fünften Nummer übernehmen dann Schreiber, die sich in dieser StartUp-Phase bewährt haben, als Ressortleiter der Einzelthemenbereiche die Position des Ansprechpartners.

8. Wie werden die Themen festgelegt?
Themen werden gewöhnlich von der Chefredaktion & den Ressortleitern vorgeschlagen, die Autoren können das aber auch selbst tun. Jeweils ein paar Tage vor Herausgabe der Zeitung verständigen wir uns darüber per Mail oder Telefon.
In der Folge wird das dann elektronisch vonstatten gehen: Ab der fünften Ausgabe schalten wir eine Recherchesseite frei, in die sich das Journalistenteam einloggt, und in der es Ressort für Ressort Wochenthemen vorfindet und – nach Absprache mit uns – auch selbst einstellen kann. Gefällt Dir eins, dann kannst Du es per Mausklick „blocken“; in dem Fall poppt Dein Nick auf und wir wissen, dass Du´s bearbeitest. Auf dieser Oberfläche sollen sich die Mitarbeiter auch gegenseitig bei der Recherche unter die Arme greifen können. „Hat einer eine gute URL zu…“ „Ich suche ein Bild zu“. So was kann jeder einstellen.

9. Wie regelt sich der Umfang von Artikeln und in welchem Format liefere ich Euch selbige?
Da pro Journalist nur ein Artikel pro Woche „erwartet“ wird, fällt das Mitwirken bei DorianGrey klar unter die Rubrik „stressfrei“.
Der Umfang der Artikel wird vor Recherchebeginn festgelegt. Wir unterscheiden zwischen kurzen (300-1200 Zeichen), mittellangen (1200-4000 Zeichen) und langen (4000-10.000 Zeichen) Artikeln.
Wir werden Deine Texte in einem der folgenden Formate brauchen: rtf, odt, doc, txt.

10. Gibt es eine Entlohnung und wie wird diese errechnet?
Faire Verteilung lautet unser Motto. Alle Kernmitarbeiter werden bei DorianGrey in gleicher Höhe am Income beteiligt, egal ob Setzer, Lektoren, Journalisten usw. Die Grundlage der Berechnung ist die individuelle Arbeitszeit. Für kurze, mittlere und lange Artikel legen wir einen bestimmten Schreib- und Rechercheaufwand zugrunde; aus den innerbetrieblich transparent gehaltenen Einkünften bei Verkäufen und Werbeschaltungen minus Fixkosten (Zeitungsdruck, Kioskbeteiligungen etc.) wird dann ein Stundeneinkunftsschlüssel ermittelt, der natürlich von Woche zu Woche wechseln wird, je nachdem wie erfolgreich wir da grad sind. Wir teilen also wie in einer Partnerschaft die guten und die schlechten Zeiten. :)

11. Wie steht´s mit einem Vertrag?
Natürlich willst Du Deine Mitarbeit auch juristisch abgesichert wissen. Deshalb erhältst du nach einer Probezeit einen Arbeitsvertrag, in dem die Grundlagen unserer Zusammenarbeit (Erfordernisse, Gewinnbeteiligung etc.) skizziert sind. Er wird Dich nicht binden. Wenn Du nicht mehr mitmachen willst, gibst Du uns einfach 10 Tage vorher Bescheid. That´s it.

12. Wie groß ist mein Freiraum bei DorianGrey?
Es ist geplant, dass die meisten Journalisten in der Zeitung einen festen „Claim“ erhalten, also einen verortbaren Stammplatz (Ressort/Seite/“Ecke“), an dem sie wöchentlich schreiben. Wenn Du dich besonders bewährst wirst Du ein „gesetzter“ Autor, der seine Wochenthemen aus eigenem Ermessen heraus festlegen, generieren und mit drei-vier leichten Mausklicks selbst in die Druckvorlage einstellen darf. DorianGrey ist dann wirklich ohne Einschränkung „Deine Zeitung“.

Zugleich zieht sich die Verlagsleitung sukzessive aus der inhaltlich-praktischen Redaktionsarbeit zurück. Genossenschaftliches und selbstverwaltendes Arbeiten und Wirtschaften sollen für den Betrieb der Zeitung ausschlaggebend sein.