Maddie Privatermittler: Grab gefunden!

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Maddie Privatermittler: Grab gefunden!

Fünf Jahre ist es her, dass Madeleine „Maddie“ McCann aus der Ferienwohnung ihrer Eltern in Portugal spurlos verschwand. Bis heute rätselt die Welt über das Schicksal des kleinen Mädchens.

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Ein südafrikanischer Unternehmer ist sich nun sicher: Maddie wurde getötet und unweit ihres Urlaubsdomizils vergraben. Beweismittel: Ein hochentwickelter Bodenradar. Mit ihm glaubt der Mann, Maddies Grab entdeckt zu haben. Er ist nicht der Typ, unter den sich der landläufige Fernsehkonsument einen Kriminalkommissar vorstellt. John Birch sieht nicht so aus, und stammt auch nicht aus diesem Berufsfeld. Aber vom Charakter her könnte der Südafrikaner geradewegs einem Columbo-Streifen entsprungen sein: Hartnäckig, zielorientiert, anhänglich wie ein Terrier. Dreh- und Angelpunkt seiner privat geführten Ermittlungen ist die Suche nach Maddie McCann. Eine Rätsel, über das schon Millionen nachgesonnen haben. Birch ging einen Schritt weiter: Er legte sich für 50.000$ eine Bodenradar- Hightechausrüstung zu, reiste nach Portugal und inspizierte minutiös den Schauplatz des Verschwindens. Ausgerechnet am Rande eines Grundstücks
das der Mutter eines früheren Top-Verdächtigen gehört wurde er fündig. Die Radarergebnisse seien untrüglich. Unter der Gartenauffahrt Robert Murats, so ist sich Birch aufgrund der erstellten Aufnahmen sicher, befinde sich eine Begräbnisstätte. Die Analyse der Radar-Untersuchung des Bodens hätte Hinweise auf einen Hohlraum sowie menschliche Überreste ergeben. Auch Spuren von Grabungsarbeiten bis in drei Meter Tiefe seien zu erkennen. Der Ort liegt  in unmittelbarer Nähe der Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz, in der die Familie McCann im Mai 2007 untergebracht war. Drei von vier internationalen Bodenradarexperten bestätigten auf Nachfrage des US-Blatts Huffington Post , dass die Ergebnisse Grabungsarbeiten rechtfertigten.

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