US- Wahlen: Mitt Romney und seine Verbindungen zu Monsanto

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US- Wahlen: Mitt Romney und seine Verbindungen zu Monsanto

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Auf den ersten Blick scheint Mitt Romney ein durchaus netter Mensch zu sein, auf den ersten Blick. Doch wenn man sich mit der Person des US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner ein wenig näher beschäftigt, wird es eher “unappetitlich” (im wahrsten Sinne des Wortes). Die derzeitigen Wahlveranstaltungen in den USA sind dabei ein reines Schauspiel, die Amerikaner haben zwischen Pest und Cholera zu wählen. Zu Mitt Romney ist unter anderem bekannt, dass er bei dem Hedge-Fund- Giganten Bain & Company ein Projekt in Angriff nahm, um den Konzern Monsanto gründlich umzubauen. Damals wurde beschlossen, dass der allgemein neue Fokus eher auf landwirtschaftliche Technologien (Agra) gerichtet werden soll.Das war etwa ein Jahr bevor der US-Kongress ein Gesetz zum Verbot von PCB (polychloriniertes Biphenyl) verabschiedet hatte. Dabei handelt es sich um eine geruchslose Flüssigkeit, die Krebs auslöst. Diese machte zuvor einen wesentlichen Teil des erzielten Profits aus, den Monsanto eingefahren hatte. Bereits damals stand Monsanto wegen PCB in der Kritik und zugleich auch im Kreuzfeuer.
Es ging um die Herstellung der dioxinhaltigen Agent Organge-Substanz. Diese wurde im Vietnam-Krieg eingesetzt und brachte millionenfaches Leid mit sich. Dass der Ruf von Monsanto danach in gewisser Weise als „angekratzt“ bezeichnet werden kann, ist nicht verwunderlich. Ein neues Image und auch neue Produkte mussten her. Der damals bei Bain & Company eingesetzte Romney wusste von seiner großen Aufgabe. Nämlich den am Abgrund stehenden KonUS- Wahlen: Mitt Romney und seine Verbindungen zu Monsanto zern Monsanto aus dem Dreck zu ziehen. Man musste das Image des Konzerns zum „neuen Glanz verhelfen“, denn durch die Todeswelle von Agent-Orange konnte der damalige Chemiegigant Monsanto keinen Fuß mehr aufs Trockene bekommen. Romney‘s Aufgabe kann dabei als „speziell“ bezeichnet werden. Die zu erwartende „königliche Entlohnung“ für seine Arbeit war zumindest Anreiz genug dafür, um ein neues Image für Monsanto aufzubauen.

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