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USA: Größte Klage der Geschichte!
Es geht um nicht weniger als 43 000 Milliarden (43 Billionen) US-Dollar.
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Im Raum steht in diesem Zusammenhang ferner der – unter anderem von US-Talk-Radio-Spitzenreiter Rush Limbaugh erhobene – Vorwurf, dass Mittel der staatlichen Rettungsschirme für Banken und Industrien in Fonds der Demokratischen Partei umgeleitet worden seien. Und dass dringend benötigte Gelder, z.B. für infrastrukturelle Maßnahmen, nie ihren Bestimmungsort erreichten. Robert Bauer, ChefRechtsberater im Obama Re- Election-Stab, findet sich auf der Klageschrift der Spire Law Group.
Die Anwaltskanzlei, welche den auf satte 43 Billionen Dollar dotierten Rechtsstreit vorbringt, spielt die Karte des Robin Hood. Das Kalkül sollte aufgehen, in einem Land in dem Zwangsversteigerungen an der Tagesordnung sind, quer durch das Land Zeltstädte für Obdachlose aus dem Boden schiessen, fast 46 Millionen Menschen Lebensmittelmarken oder Armenspeisungen erhalten. Während die, welche, von der Finanzwelt ausgehend, das Unglück in Gang gesetzt haben, davonkommen, zuverdienen oder gar in führende Regierungspositionen übernommen werden.
Es ist eine hämische Umkehrung des Verursacherprinzips, die selbst aus wohlständischer Perspektive hierzulande nachgefühlt werden kann: 4 Billionen Euro besitzen die Deutschen, Einwohner des wohlhabendsten EU-Staates und Zahlmeister in Personalunion zusammengenommen; ein Vermögen, das in jahrzehntelanger harter Arbeit und zum Teil über Generationen hinweg aufgebaut wurde. Die gleiche Summe schossen Brüssels Eurokraten in nur zwei Jahren (von Oktober 2008 bis Dezember 2010) in ihren durch Spekulationsgeschäfte erschütterten Bankensektor: 4,6 Billionen Euro wurden für Hilfen und Garantien bewilligt, weil fast die Hälfte der Vermögens-Werte der europäischen Banken “faul” sind. Die Bürger wurden darüber nicht befragt. Aber sie haben als Steuerzahler die Rechnung dafür zu bezahlen. Sollte die US-Megaklage nicht als Sturm im Wasserglas enden oder als blosse PR-Aktion einiger profilierungssüchtiger Anwälte einen frühen Tod sterben, so wäre es nicht der erste Unsummen-Shootout, der vor einem amerikanischen Gericht Erfolg hätte. Ganz sicher aber der finanzpolitisch folgenreichste. Und vielleicht gerechteste.



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Gruss Anonymicus